Schlagwort: Position

Verpackungsgesetz

"Forderung nach Ausweitung des Pfandes ist absurd"

Das Pfand hilft nicht, den Trend zur Einweg-Plastikflasche zu stoppen. Auch die unverbindliche Zielquote zum Schutz von Mehrweg- und ökologisch vorteilhaften Einweggetränkeverpackungen (MövE) hat sich erwartungsgemäß als untauglich erwiesen und soll im Verpackungsgesetz gestrichen werden. Die Kritik kam prompt. Außer einer Abgabe wird mal wieder die Pfandpflicht für weitere Getränke gefordert.

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Verpackungsgesetz

Viel besser als gar nichts

Die Wertstofftonne wird es auch in Zukunft nur auf freiwilliger Basis geben. Der Streit über Zuständigkeiten hat eine einheitliche Wertstofferfassung vorerst verhindert. Viele sind darüber enttäuscht, einige auch erleichtert. Mit dem Verpackungsgesetz versucht die Bundesumweltministerin zu retten, was zu retten ist - und das ist eine ganze Menge.

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Bohren dicker Bretter

Großbaustelle Wertstoffgesetz

Pünktlich zum parlamentarischen Ferienbeginn haben sich die Unterhändler der großen Koalition auf Eckpunkte des Projekts verständigt. Und schon ist wieder mit Staus und Behinderungen zu rechnen. Überall werden Stopp-Schilder aufgestellt und Tempolimits gefordert. Und das, lange bevor konkrete Pläne auf dem Tisch liegen. Müssen wir uns auf eine weitere Berliner Dauerbaustelle einrichten?

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Deutsche Umwelthilfe (DUH)

FKN weist DUH-Kritik scharf zurück

Mit nachweislich falschen Behauptungen und abenteuerlichen Zahlenspielchen versucht die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zum wiederholten Mal, den Status des Getränkekartons als ökologisch vorteilhafte Verpackung in Frage zu stellen. Erklärtes Ziel dieser Desinformationskampagne: das Pfand auf Getränkekartons.

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Zweifel sind angebracht

Kommt das Wertstoffgesetz?

Das Wertstoffgesetz soll die rechtlichen Grundlagen für eine einheitliche Wertstofferfassung von Verpackungen und anderen recycelbaren Produkten schaffen. Je länger der angekündigte Arbeitsentwurf allerdings auf sich warten lässt, desto fraglicher wird, ob das Gesetz überhaupt zustande kommt. Fast alle wollen es, aber ein gemeinsamer Wille zum Kompromiss ist nicht erkennbar.

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Nachhaltiger Konsum braucht Orientierungshilfen

FSC und FKN fordern mehr Engagement für den Wald

Rund 1,3 Kubikmeter Holz verbraucht jeder Deutsche im Jahr. Der Absatz von Holz- und Papierprodukten, Bau - und Feuerholz steigt, aber nur 30 Prozent der Verbraucher kennen das Zeichen des Forest Stewardship Councils (FSC). Wenn nachhaltiger Konsum und Klimaschutz nicht nur politische Lippenbekenntnisse bleiben sollen, muss sich dies ändern. Darin waren sich die Referenten und die 60 Teilnehmer an einer Round-Table Diskussion im Dachrestaurant des Berliner Reichstages einig.

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Kritik am Grünen Punkt: Was soll der Verbraucher davon halten?

Seit Jahren sind es die dualen Systeme selbst, die für negative Schlagzeilen sorgen: In aller Öffentlichkeit beschuldigen sie sich gegenseitig zu tricksen und zu betrügen. Schon mehrfach wollten einzelne Systembetreiber "den Stecker ziehen". Offensichtlich schaffen sie es nicht, sich ohne den Gesetzgeber und Gerichte auf faire Regeln bei der Lizenzierung und der Verteilung der Entsorgungskosten zu verständigen.

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