Stellungnahme zur Kunststoffverpackungssteuer

Die Bundesregierung plant eine Kunststoffverpackungssteuer mit weitreichenden Folgen für Verbraucher und Unternehmen. Aus Sicht der Getränkekartonhersteller ist das der falsche Ansatz. Denn die Steuer droht, die Inflation weiter anzuheizen, den Wettbewerb zulasten des Produktionsstandorts Deutschland zu verzerren und erhebliche zusätzliche Bürokratie zu verursachen.

Die Kunststoffverpackungssteuer ist der falsche Ansatz. Die prognostizierten Einnahmen von 1,4 Milliarden Euro klingen zunächst beachtlich. Doch ein Teil davon dürfte durch den Verwaltungsaufwand wieder aufgezehrt werden. Gleichzeitig greifen die vorgesehenen Ausnahmen für den Einsatz von recycelten Kunststoffen bei Getränkekartons nicht. Eine ökologische Lenkungswirkung bleibt damit aus.

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